Rosenkriege traumatisieren Kinder schwer
Am 1. Februar 2007 berichteten die Dresdner neuesten Nachrichten auf Seite 16 über die Einführung des "Cochemer Modelles" in Dresden. Ziel sei es, hiervon betroffenen Kindern die Scheidungsfolgen abzumildern.
Aus diesem Anlass wird auf das Kanzleiangebot "Familienmediation" hingewiesen. Auch durch die einvernehmliche Regelung der Zuordnung der Kinder zu den Eltern, die Umgangsrechte und alles, was die Kinder sonst noch bewegt - im Rahmen einer Mediation kann einer Traumatisierung vorgebeugt werden. Bei der Familienmediation werden alle Betroffenen einbezogen: Natürlich alle Kinder, beide Eltern, mögliche neue Partner und auch die weiteren zum Haushalt rechnenden Personen. Die Teilnahme ist für alle freiwillig und kann - und sollte auch - von der Intensität gestuft erfolgen.
Natürlich legen Gerichte und Anwälte fest, was mit den einzelnen Personen zu geschehen hat. Aber, erscheint nicht auch Ihnen zumindest der Versuch sinnvoll, als Beteiligter selbst herauszufinden, was Sie wollen? Wo Sie neue Chancen ausloten können? Und wie, auch möglicherweise nicht unmittelbar nahe liegende Wege, für alle nach einer gemeinsamen Vereinbarung für Sie nachhaltig gangbar sind?
In der oben zitierten Zeitungsmeldung berichtet eine Gutachterin, dass eine 80-jährige Dame noch heute in Tränen über die Trennung ihrer Eltern ausbrach - obwohl Sie damals erst 6 Jahre alt war.
